Rom – Westlich der Piazza Venezia

Westlich der Piazza Venezia

Die Via del Plebiscito westlich der Piazza Venezia ist dunkel, eine ziemlich düstere Durchgangsstraße mit ständigem Stau. Um 300 m weiter, auf der Nordseite der Piazza dei Gesu, steht der dunkelgraue verfallende riesige Bau des Palazzo Altieri. Zu seiner Zeit wurde es versucht, dass, wie im Fall des Goldenen Hauses von Nero, die halbe Stadt für seinen Bau abgerissen werden muss. Allerdings ist der Papst der Familie Altieri, In einem Akt der Barmherzigkeit baute Clemens X. das Haus einer alten Frau in den Palast ein, der sich weigerte, sich zu bewegen; Von diesem Haus standen noch drei Fässer direkt über den Fenstern im Erdgeschoss, drei Reihen links vom Eingang.

Direkt über dem Platz (auf welche, übrigens, Berichten zufolge gibt es die größten Zugluft in ganz Rom) II Gesu regiert (codz. 6.00-12.30 ich 16.00-19.30), eine für die Gegenreformation und den Jesuitenorden typische Barockkirche: hoch, breit, einschiffig, mit einer riesigen Kuppel an der Kreuzung des Kirchenschiffs mit dem Querschiff, ideal für große, begeisterte Massen, die die Jesuiten anziehen wollten. Dieses Gebäude diente als Vorbild für Jesuitenkirchen in ganz Europa. Der Schöpfer der Fassade war Giacomo della Porta, und das Innere von Vignola. Heute kommen noch viele Gläubige hierher. Die Kirche ist berühmt für ihre schiere Größe (im östlichen Teil des Querschiffs der größte Steinblock der Welt) und Dekorreichtum (das Wort „Glamour“ wäre ein Euphemismus) mit Gemälden von Baciccia auf der Kuppel und einem raffinierten illusionistischen Plafond mit einem Gewirr von Körpern, die aus dem Rahmen zu springen scheinen; wogende Vorhänge und Stuckengel, die wie Fledermäuse aussehen.

Weiter westlich überblickt der Corso Vittorio Emanuele den Largo di Torre Argentina, ein großer Platz mit wahnsinnigem Verkehr, der um vier Tempel aus der Zeit der Republik kreist, derzeit von Katzen bewohnt und für die Öffentlichkeit geschlossen. Hier gibt es nicht viel zu sehen, aber auf der anderen Seite des Platzes ist das Teatro Argentina, wo drin 1816 r. fand die Uraufführung von Rossinis Barbier von Sevilla statt – am ersten Abend wurde der Künstler ausgebuht und musste sich in die Konditorei des benachbarten Bemasconi flüchten. Im eingebauten 1731 r. Das Theater führt immer noch die meisten Opernaufführungen in Rom durch.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. erforderliche Felder sind markiert *